pressestimmen zum kurt-wolff-buchdepot
Ausschließlich unabhängig
Die Edition ERATA hat im November 2007 ein Kurt-Wolff-Depot gegründet.
Die unabhängige Verlagsszene präsentiert dort exklusiv ihr Buchporgramm.
Lauschiges Plätzchen: Einer vier Räume der insgesamt 140 qm großen Galerie
ERATA ist seit zwei Monaten für das "Kurt-Wolff-Depot" reserviert.
Anders als in bestsellerdominierten Sortimenten hat die unabhängige Kleinverlagsszene
die Chance der Frontalpräsentation. Mit Ausstellungseröffnungen und Lesungen
wird zusätzliche Klientel zum Schmökern geladen ..." Nicole Stöcker,
Buchreport.magazin, Februar 2008
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Artikel
Beim Wort genommen
"Ein Raum der Galerie sit künftig Editionen aus konzernunabhängigen
Verlagen gewidmet, die mit Literarischem und Zeitgeschichtlichem aus dem
Dschungel der Neuerscheinungen herausragen. An dieser etwas anderen Buchhandlung
sind die Verlage A1, Antje Kunstmann, Aviva, be.bra, Christoph Links, Das
Wunderhorn, Edition Nautilus, Merlin, Transit, Urs Engeler, Wallstein und
Zu Klampen! beteiligt sowie verschiedene Unabhängige, die sich in der Kurt-Wolff-Stiftung
engagieren. Viktor Kalinke und Mitstreiter sehen sich damit in bester Tradition
Kurt Wolffs (1887-1963) der in Leipzig Franz Kafka und Georg Trakl herausbrachte,
bei dem Franz Werfel und Kurt Pinthus als Lektoren arbeiteten, dessen Bücher
für hochwertige Ausstattung und moderate Preise standen."
Janina Fleischer, LVZ, 12. 10. 2007
Kurt-Wolff-Buchdepot eröffnet
In nur wenigen Monaten Vorlaufzeit hat ein kleiner Leipziger Literaturverlag mit angeschlossener Galerie geschafft, was im traditionellen Sortimentsbuchhandel noch seines gleichen sucht: Am 2. November eröffnet die Edition Erata in ihren Galerieräumen das deutschlandweit erste „Kurt-Wolff-Buchdepot“.
Unter dem Motto „Kleine Verlage – große Literatur“ präsentieren Viktor Kalinke und Torsten Klemm die Programme von 16 der Kurt-Wolff-Stiftung verbundenen Independent-Verlagen aus dem deutschsprachigen Raum von A 1 bis zu Klampen sowie ausgewählte Künstlerbücher. Neben dem stationären Sortiment haben die Depot-Betreiber auch einen Online-Shop aufgebaut, über den die Bücher bezogen werden können. Auf der Website finden sich überdies Informationen und Links zu den Verlagen, Buchtipps und Hinweise zu geplanten Veranstaltungen und Lesungen.
„Die Initiative ging von der Edition Erata aus und kommt unseren Plänen, Depots von ‚Kurt-Wolff-Verlagen’ im Buchhandel einzurichten, sehr entgegen“, erklärt Wunderhorn-Verleger Manfred Metzner, Vorsitzender der Kurt-Wolff-Stiftung, gegenüber boersenblatt.net. „Das Engagement der Leipziger schafft den Büchern konzernunabhängiger Verlage mehr Öffentlichkeit und könnte durchaus Vorbild für weitere Projekte sein.“
Kurt Wolff (1887-1963) gründete 1913 in Leipzig den wichtigsten Verlag für expressionistische Literatur; er verlegte unter anderem Franz Kafka und Georg Trakl.
Börsenblatt des Deutschen Buchhandels, 31.10.2007
Doppelte Freude
14 Künstlerinnen haben Gregor Nitzsches Gedichtzyklus "mondmilch" mit Grafiken ausgestattet. Am Freitag, 2. November, ab 20 Uhr sind in der Edition Erata die Originale zu sehen und die Gedichte, begleitet von musikalischen Improvisationen, zu hören. Und nicht nur das gibt es geboten: Im Anschluss eröffnet Erata ein besonders ambitioniertes Projekt: das Kurt-Wolff-Buchdepot.
Vernissage und Lesung zu "mondmilch" beginnen um 20 Uhr. Zur Eröffnung der Austellung liest Heinz Barth (Halle) mit musikalischen Improvisationen von Gregor Nitzsche
Danach wird's richtig feierlich bei der Eröffnung des Kurt-Wolff-Buchdepots.
Der Hintergrund: Im traditionellen Buchhandel haben unabhängige Verlage im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit des Konsumenten kaum eine Chance. Wenn von überall her Informationen auf den Leser einprasseln, versucht er sich abzuschotten und schlägt einen Bogen um das anstrengende Medium Buch. Wie schafft es der Leser, wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden? Nicht die unübersichtliche Ramschkiste, sondern die qualitätsbedachte Auswahl hilft dem anspruchsvollen Leser, sich im Dschungel des Marktes zu orientieren.
Hier ergreift Erata die Initiative und widmet einen Raum der Galerie Büchern aus konzernunabhängigen Verlagen mit ausgezeichnetem literarischen und zeitgeschichtlichen Programm, die sich der Kurt-Wolff-Stiftung verbunden fühlen.
Beteiligte Verlage: A1 Verlag, Antje Kunstmann, Aviva Verlag, be.bra verlag, Christoph Links Verlag, Das Wunderhorn, Edition Nautilus, Merlin Verlag, Transit Verlag, Urs Engeler Editor, Wallstein Verlag, Zu Klampen! sowie verschiedene Handpressen mit Künstlerbüchern.
Kurt Wolff (1887 - 1963): Er gründete 1913 in Leipzig den wichtigsten Verlag für expressionistische Literatur, verlegte u.a. Franz Kafka und Georg Trakl. Einige Schriftsteller wie Franz Werfel und Kurt Pinthus arbeiteten als Lektoren im Verlag. Die Bücher zeichneten sich durch eine hochwertige und schöne Ausstattung aus. Durch ihre moderaten Preise waren sie auch für finanziell weniger betuchte Käufer erschwinglich. Die unabhängigen Verlage, die sich in der Kurt-Wolff-Stiftung engagieren, fühlen sich bis heute diesem Anspruch verpflichtet.
Leipziger Internet-Zeitung, 2. 11. 2007
Heute eröffnet in Leipzig das erste Kurt-Wolff-Buchdepot
Für die Independents sind die Zeiten nicht leichter geworden. Viele anspruchvolle Titel konzernunabhängiger Verlage schaffen es nicht mehr in den Sortimentsbuchhandel und werden allenfalls Geheimtipps.
Das soll sich jetzt ändern: 16 Verlage – darunter Wunderhorn, Nautilus, Antje Kunstmann, Urs Engler, Wallstein und zu Klampen – wollen sich mit Kurt-Wolff-Depots mehr Öffentlichkeit verschaffen.
Was das ist? Ein Novum in der deutschen Bücherwelt. Heute eröffnet der erste Kurt-Wolff-Standort in den Räumen der Leipziger Galerie Erata. Hier können Kunden jeweils bis zu zwanzig Titel der beteiligten Verlage ansehen und kaufen. Auf der Website des Kurt-Wolff-Buchdepots http://www.k-w-d.de kann man sich außerdem über Programme und Lesungen informieren und Bücher im Online-Shop bestellen.
„Wie soll denn der Leser bei der vorsortierten Auswahl in den großen Buchhandlungen erfahren, was es alles gibt?“ sagt Erata-Chef Viktor Kalinke, der das Kurt-Wolff-Projekt initiiert hat. „Wir bieten auch nicht so marktgängigen Titeln eine Präsenz an.“ Ob sich das „Kurt-Wolff-Depot“ von einer lokalen Initiative zu einem deutschlandweiten Erfolgsmodell entwickelt, lässt sich kaum vorhersagen. Wünschenswert ist es allemal.
Olaf Schmidt, BuchMarkt, 2. 11. 2007
Schauen, stöbern, staunen – besondere Bücher bei ERATA
Leipziger Volkszeitung, 2. 11. 2007

